Leitung: Maria Bachmann
Diese Schneeschuhwanderungen, in der Krakauebene, waren für uns etwas ganz Besonderes. Jeden Tag Sonnenschein, blauer Himmel und dazu eine wunderbare Landschaft. Es waren stimmungsvolle Wanderungen und die Gruppe hat die Touren sehr genossen. Abends gab es noch ein Programm von Nathalie. Unser Gastgeber Joseph hat uns herzlich umsorgt und bestens versorgt. Mit dem von ihm geborgten Auto konnten wir zu unseren Ausgangspunkten fahren.
Am Sonntag machten wir eine kleine Runde, um uns an den Schnee zu gewöhnen. Danach gab es gutes Essen beim Stiegenwirth.
Am Montag starteten wir bei der Kapelle am Wanderweg 792 und wanderten im Rantengraben bis zum Wegkreuz vor dem Rantensee. Auf halber Höhe schnallten wir die Schneeschuhe an und querten das Almgebiet bis zum Kreuz. Nach der Mittagspause ging es im Pulverschnee wieder zurück zum Auto. Ein kleines Hoppala bei Josephs Auto verzögerte die Abfahrt, doch nach Unterstützung eines Jägers konnten wir die Rückfahrt antreten. Heute wurden wir von Joseph bekocht.
Am Dienstag starteten wir auf halbem Weg zum Prebersee. Die Forststraße führte uns auf die Satteleben oberhalb der Grazer Hütte. Nach einer kurzen Pause ging es noch etwa 200 Meter Richtung Preber, dann bogen wir links auf den Speikbodensteig ab. Auf etwa 1980 m Höhe folgten wir dem Steig bis zur Preberhalterhütte. Entlang dieses Höhenwegs hatten wir eine herrliche Aussicht auf die in der Sonne glänzenden Gebirgsketten. Bei der Alterhütte machten wir eine zweite Pause und wanderten anschließend auf der Forststraße hinab zum Prebersee. Am Abend gab es ein gutes Essen in der Ludlalm.
Am Mittwoch stapften wir mit Grödeln am Klausner Berg zur Schitterhütte, stiegen dann kurz ab und gingen auf einem Fahrweg Richtung Tocknerhütte. Auf halbem Weg machten wir bei einer kleinen Hütte eine Sonnenpause und kehrten anschließend auf dem gleichen Weg wieder zurück. Am Abend kochten wir Spaghetti Carbonara mit Salat.
Am Donnerstag starteten wir am Etrachsee in Richtung Hubenbauertörl. Auf halbem Weg schnallten wir die Schneeschuhe an und erreichten kurz unterhalb des Törls eine Jagdhütte. Auf der sonnigen Terrasse machten wir unsere Mittagspause und kehrten anschließend auf dem gleichen Weg wieder zurück. Wir genossen die Ruhe und Stille, da wir den Berg für uns ganz allein hatten. Am Abend gingen wir in den Preberhof Essen – es war wieder sehr lecker!
Am Freitag verabschiedeten wir uns von Josephs Gastfreundschaft, die wesentlich dazu beigetragen hat, dass wir diese Tage so genießen konnten.
Maria Bachmann