Leitung: Manuela Sandler
nsere heutige Tour begann nach einer Anreise mit den Öffis um 8:45 Uhr in Gießhübl Föhrenberge. Dort ging es anfangs sanft bergauf über die Kuhheide bis wir schon bald in einen Waldpfad abbogen. Das frische Frühlingsgrün der Bäume, das am Boden liegengelassene Totholz, das muntere Vogelgezwitscher und die Tiefblicke von den Gießwänden nahmen uns schon bald gefangen. Bei der Hans Nemecek -Hütte wanderten wir abwärts und folgten gemütlich der breiten Forststraße. Doch schon bald mündete ein Weg ein und wir schnitten auf diesem die Serpentinen immer wieder ab, bis wir zu unserem ersten Gipfel, dem Predigerstuhl gelangten. Nachdem der Aufstieg zum Gipfelkreuz erfolgreich verlaufen war, vergaßen wir auch nicht, uns beim Gedenkstein an die beiden, im Jahr 1934 bei einer Kundgebung für Demokratie und Freiheit, erschossenen Liesinger Arbeiter Hans Fröhlich und Richard Lehmann zu erinnern. Danach ging es auf der Forststraße Richtung Seewiese weiter, wo wir um ca. 10 Uhr rasteten. Kurz darauf bogen wir wiederum ab, gingen einen schmalen Pfad entlang und erklommen die beiden Gipfel K2 und Hoher Ge. Der anschließende Weg führte uns zu den spektakulären Höllensteinen und wir erreichten anschließend um 12 Uhr das Höllensteinhaus der Naturfreunde. Natürlich bestiegen wir dort auch den Julienturm, um die Aussicht zu genießen. Das Mittagessen schmeckte uns wunderbar und wir genossen die warme Gaststube, obwohl es mittlerweile auch draußen wärmer geworden war und unsere Hauben und Handschuhe eingepackt werden konnten. Um 13 Uhr stiegen wir dann ziemlich steil ab, um dem Weg Richtung Wassergspreng zu folgen und erreichten unseren Ausgangspunkt um 14:20 Uhr. Manche kehrten noch im Gastgarten des Gasthauses „Zum Schwarzen Schaf“ ein, weil es mittlerweile so angenehm warm und sonnig geworden war, dass man im Freien sitzen konnte und die anderen fuhren mit mir gemeinsam nach Wien zurück.
Manuela Sandler