Leitung: Maria Bachmann
Unsere Wandertage vom 5. – 10.7.2026 in der Krakauebene waren für uns etwas ganz Besonderes. Die Touren haben uns gefallen und jede einzelne hatte etwas für sich. Jeden Tag bewölkter Himmel, zwischendurch Sonnenschein und blauer Himmel und zwischendurch ein Regenguss. Es waren stimmungsvolle Wanderungen und die kleine überschaubare Gruppe war sehr harmonisch und lustig. Unser Gastgeber Joseph hat uns herzlich umsorgt und bestens versorgt. Mein Dank gilt auch den beiden Autofahrerinnen die uns zu unseren Ausgangspunkten brachten.
Am Sonntag machten wir eine Runde zum Fuchsloch und den Höhenweg zum Stiegenwirt. Der Empfang war pompös, weil wir mit Salutschüssen und Blasmusik empfangen wurden.
Am Montag wanderten wir vom Quartier auf den Klausner Berg zur Schitterhütte, leider wurden wir von jungen Kühen zum Verlassen unseres geplanten Pausenplatzes gezwungen. So stiegen wir kurz ab und gingen auf dem Fahrweg zur Tocknerhütte. Wir ließen uns neben der Hütte auf den großen Steinen nieder und verzehrten unsere Jause. Wir lachten leider zu laut und zu viel und innerhalb kürzester Zeit waren wir von neugierigem Jungvieh umringt. Einige flüchteten in die Umzäunung der Hütte und der Rest machte sich auf den Rückweg. Leider wurden wir von den Rindviechern begleitet. Einige Damen waren sehr schnell die Fortstraße bergab und wir spazierten mit den Kühen. 1 freche Kuh sah die 4 Damen unten stehen und setzte zum Sprint an und die restlichen Kühe hinterher. Der Sprint wurde von den Damen fortgesetzt, als Sie von der Forststraße in den Wald hinauf stürmten. Vergeblich, die Kuh setzte nach. Die Damen waren schneller und die Kuh verließ den Wald und trabte mit den restlichen Kühen zur Kreuzung der Forststraße Dort trafen wir auf die Kühe, die bei uns blieben und mit uns auf die verlorenen Damen warteten. Endlich wieder vereint folgten wir der Forststraße bis zu unserer Abzweigung zum Abstieg und die Kühe sahen uns gelassen nach. Der Abstieg war sehr steil und wir folgten dem Panoramaweg wieder bis zum Stiegenwirt. Die Erfahrungen und Instruktionen wie wir uns mit den Rindviechern verhalten sollen halfen uns die weiteren Begegnungen mit den Kühen zu meistern.
Am Dienstag starteten wir beim Bahnhof (Ortsbezeichnung der Einheimischen) bei der Kapelle am Wanderweg 792 und wanderten im Rantengraben bis zum Rantensee.3 Tapfere trotzten dem Wind und verweilten neben dem See bis die 3 Damen vom Oberkarsee zurückkehrten. Gemeinsam kehrten wir bei der Ebenhandlhütte ein, wo wir die restlichen 3 fanden. Es gab eine gute Kaspressknödelsuppe und leckere Mehlspeisen. (Was sich an den folgenden Tagen wiederholte.)
Am Mittwoch starteten wir am Etrachsee in Richtung Rudolf Schober Hütte. Bei der Hütte angekommen stiegen wir noch 220 Hm bis zum unteren Wildenkarsee. Leider regnete es und aus dem geplanten Picknick beim See wurde nichts. Einkehr bei der Hütte und wie schon erwähnt Kaspressknödelsuppe und Mehlspeisen. Der Regen hörte auf und wir kamen trocken beim Etrachsee an. Wir umrundeten diesen und kehrten bei der Karlhütte zum verdienten Abendessen ein.
Am Donnerstag starteten wir auf halbem Weg zum Prebersee. Die Forststraße führte uns auf die Satteleben oberhalb der Grazer Hütte. Noch etwa 200 Meter Richtung Preber, dann bogen wir links auf den Speikbodensteig ab. Auf etwa 1980 m Höhe folgten wir dem Steig bis zur Preberhalterhütte. Entlang dieses Höhenwegs hatten wir eine herrliche Aussicht, aber die Wolken und der kalte Wind machte es ungemütlich. Nach einer kurzen Pause wanderten wir ungefähr 150 HM tiefer parallel zum Speikbodensteig zurück zu Satteleben und kehrten noch bei der Grazer Hütte ein. Angekommen bei den Autos fuhren wir zum Preberhof für ein ausgezeichnetes Abendessen.
Am Freitag verabschiedeten wir uns von Josephs Gastfreundschaft, die wesentlich dazu beigetragen hat, dass wir diese Tage so genießen konnten. Maria Bachmann
Maria Bachmann