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Wanderwoche im Zillertal "Almen statt Palmen"

Samstag, 4. bis Samstag 11. Oktober 2025

Leitung: Judith Zeinlinger

Samstag, 4. Oktober 2025 Anreise

Mit der Bahn von Wien Hauptbahnhof bis Jenbach Bahnhof und mit dem Taxi nach Stumm im Zillertal

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Gestartet wurde die Wanderwoche ins Zillertal mit einer entspannten Zugfahrt bis Jenbach und weiter mit dem Taxi ins Quartier nach Stumm im Zillertal. Dort wurden wir bereits erwartet und nach dem check in gab es eine gemütliche Jause mit Kaffee und Kuchen.

Sonntag, 5. Oktober 2025 Mayrhofen - 3 Wasserfälle

Bahnhof Mayrhofen – Leonhard-Stock-Weg – Weg 28 – 3 Wasserfälle – Weg 26a – Mayrhofen

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Da der Wetterbericht sehr durchwachsen war, fuhren wir mit dem Bus bis zur Bahnstation Kaltenbach-Stumm und weiter mit der Zillertalbahn bis Mayrhofen. Hier begann unsere Wanderung zu den 3 Wasserfällen. Wegen einer Wegsperrung musste die Gruppe einen kurzen Umweg nehmen, und bald darauf erreichten wir die gelben Wegweiser. Wir folgten dem Leonhard-Stock-Weg (Olympiasieger 1980), der uns mit einigen Kehren steil aufwärts durch den Wald führte. Zwischendurch gab es freie Blicke hinunter auf Mayrhofen bzw. auf die über uns fahrende Penkenseilbahn. Einfallender Nebel und leichtes Nieseln erinnerte uns an den bevorstehenden Herbst und ließ den Wald mystisch erscheinen. Am Ende der Serpentinen wurde der Waldweg gemütlich und bald darauf konnte man schon ein leises Rauschen hören. Der erste kleine Wasserfall beim Hansenbach war erreicht, die nächsten zwei beim Greutbach und Steinerbach folgten kurz darauf. Schade, dass es regnete und die Bänke nass waren, beim letzten Wasserfall wäre eine gemütliche Mittagspause schön gewesen! So wurde weitergewandert und kurz vor Finkenberg nahmen wir den Weg zurück nach Mayrhofen. Der Regen wurde leichter, dies wurde auch gleich für eine kurze Mittags-Stehpause genutzt, bevor wir weiter nach Mayrhofen zurückwanderten. Glück gehabt, die Sonne kam hervor und so konnte jeder noch die restliche Zeit gemütlich in Mayrhofen verbringen.

Montag, 6. Oktober 2025 Hintertuxer Gletscher - Führung Natureispalast

Hintertuxer Gletscherbahn Talstation – Gletscherbus 1 bis Sommerberg (2.100 m) – Gletscherbus 2 bis Tuxer Fernerhaus (2.660 m) – Gletscherbus 3 bis Gefrorene Wand (3.250 m) – Natureispalast –

Hintertuxer Gletscherbahn Talstation

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Alle haben sich für diesen Tag schönes Wetter gewünscht! Bei der Anzeige an der Talstation wurden am Hintertuxer Gletscher auf 3.250 Meter über Meer -10°C und Wind angezeigt. 3 Gletscherbusse (windstabile Gondelbahn mit zwei parallelen Förderseilen in weitem Abstand) brachten uns immer weiter hinauf. Der Umstieg wurde immer nur kurz zum Schauen und Fotografieren genutzt, das Wetter wurde immer winterlicher und windiger. Am Gipfel oben blies heftiger Wind, es war bitterkalt und die Aussicht gleich null. Rasch flüchteten wir in die nahe gelegene Hütte des Natur Eis Palastes um unser Eintreffen anzukündigen. Da noch eine Stunde Zeit war für unsere angemeldete Führung, hatte der Herr bei der Kassa Erbarmen mit uns und organisierte spontan eine Privatführung. Bis unser Guide eintraf, erfuhren wir auch gleich viel über das Klima von einst und jetzt. Dann war es soweit und wir mussten hinaus in die Kälte mit Schnee und Wind, denn es gab noch einen ca. 200 m langen Fußweg hinunter bis zum Eingang in den Natur Eis Palast. Jetzt tauchten wir in eine faszinierende Natur-Eis Welt ein, und während des Rundganges bestaunten wir riesige Eiszapfen, funkelnde Eiskristalle und gefrorene Wasserfälle. Hier wird auch für das Eisschwimmen trainiert. Zum Abschluss gab es noch eine kurze Bootsfahrt auf dem Gletschersee, und das alles 30 Meter unter der Skipiste!

Da sich das Wetter nicht besserte fuhren wir auch gleich danach wieder mit den Gletscherbussen hinunter und bis zum Abendessen gab es Zeit zur freien Verfügung.

Dienstag, 7. Oktober 2025 Zillertaler Promenadenweg

Stumm Zentrum – Zillertaler Promenadenweg – Fügen – individueller Rückweg

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Laut Wettervorhersage sollte es der letzte Regentag sein! Ausgerüstet in der Regenbekleidung starteten wir vom Hotel weg und folgten dem Zillertaler Promenaden-Weg bis nach Fügen. Bei unserer ersten Rast in Ried im Zillertal, wurde bereits die Regenbekleidung ausgezogen und die Nebelfelder begannen aufzusteigen, ein tolles Panorama auf die umliegenden Berge. Um nicht immer am asphaltierten Radweg unterwegs zu sein, wurden auch die ausgetretenen Pfade nahe der Ziller benutzt und so erreichten wir den Ort Fügen. In der Zwischenzeit lösten sich die Wolken langsam auf, und blauer Himmel und Sonne waren zu sehen. In Fügen gab es Freizeit, bzw. jeder konnte selbst den Nachmittag frei gestalten

Mittwoch, 8. Oktober 2025 Spieljochbahn - Gartalm

Bergstation Spieljochbahn – Knappensteig – Schaubergwerk Öxeltal – Wanderweg 18a – Gartalm – AV Weg 329 – Spieljoch – Bergstation Spieljochbahn

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Sonnenschein war für heute vorausgesagt, und somit war klar, es geht hinauf! Die Spieljochbahn in Fügen brachte uns entspannt hoch bis zur

Bergstation. Oben angekommen, blauer Himmel, Sonnenschein und ein wenig Schnee. Wir wanderten entlang des Knappensteiges, teilweise über einen schmalen Waldsteig, dann wieder durch Schnee, hinab bis zum Schaubergwerk. Zwischendurch wurden immer wieder Pausen eingelegt um zu Fotografieren und die Aussicht in die um uns liegende Bergwelt zu genießen. Nach einer kurzen Rast beim Schaubergwerk, wurde die Wanderung fortgesetzt. Ab hier begann das Gelände alpiner zu werden, und in Serpentinen gewannen wir langsam an Höhe. Unsere Gruppe war hier als erster unterwegs, somit wurde durch den frischen Schnee gestapft. Nach einer etwas längeren, nordseitigen Hangquerung wurde der Bergsattel erreicht und dies wurde für eine Verschnaufpause in der Sonne genutzt. Erholt setzte die Gruppe die Wanderung fort, der Schnee wurde durch die Sonne sehr matschig, teilweise floss auch bereits ordentlich Schmelzwasser am Weg, und bald darauf erreichten wir die Gartalm. Hier gab es eine gemütliche Mittagspause und nach einem Gruppenfoto beim nahegelegenen Gipfelkreuz, wanderten wir entlang des markierten Wanderweges, zurück zur Bergstation. Kurz vor unserem Ziel noch ein kleiner Anstieg zum Gipfelkreuz des Spieljoches. Hier konnten man schon auf die Bergstation hinunterblicken und nach einem Gruppenfoto war auch rasch die Bergstation erreicht. Mit ständigem Blick auf die Uhr erreichten wir ein paar Minuten vor Abfahrt des Busses die Talstation und im Laufschritt konnte ich den bereits abfahrenden Bus durch Winken noch stoppen und so kamen wir alle bequem zum Bahnhof Fügen, wo wir mit der Zillertalbahn bis Kaltenbach-Stumm fuhren.

Donnerstag, 9. Oktober 2025 Harter Schleierwasserfall

Stumm Zentrum – Antonius Kapelle Stumm – Kreuzweg – Mölkerkapelle – Gartererberg – Dristal – Harter Schleierwasserfall – Zillertaler Promenadenweg – Märzenstraße – Stumm Zentrum

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Die Wetterlage war sehr wechselhaft, und es war wieder einmal bedeckter Himmel und etwas Regen vorhergesagt. Wir nutzten den Tag für eine Wanderung vom Hotel aus zum Harter Schleierwasserfall. Bei der Antoniuskapelle in Stumm begann der Aufstieg über den Kreuzweg bis zur Mölkerkapelle, ein kurzes Stück Asphalt und dann weiter durch den Wald, wobei wir die Ausblicke ins Tal für Fotos nutzten. Klare Blicke ins Tal, weiter oben die aufsteigenden Dunstwolken, in der Ferne die Hoffnung, dass vielleicht doch die Sonne durchkommen könnte, ergaben eine ganz besondere Stimmung. Aufgehalten wurden wir durch Waldarbeiten, welche nicht angekündigt waren und uns den Wanderweg absperrten. Eine zufällige Kontrolle des örtlichen Tourismusverbandes ermöglichte uns, dass die Arbeiten kurz unterbrochen wurden, und wir ohne Probleme durchkonnten. Jetzt war es nicht mehr allzu weit und wir erreichten bald darauf den imposanten Harter Schleierfall, der mit seinen 91 Meter Fallhöhe nicht nur der größte im Zillertal, sondern von ganz Tirol ist. Den dortigen Rastplatz nutzten wir für eine kurze Mittagspause, es war nicht allzu warm und die Holzbänke doch noch etwas feucht. Ein abschließendes Gruppenfoto unter dem Wasserfall beendete unsere Pause und weiter wanderten wir bis nach Haselbach, wo sich die Gruppe teilte, Einige fuhren mit der Zillertalbahn ins Hotel zurück, der Rest wanderte entlang der Zillertalpromenade zurück. Über Großmärz, vorbei an wunderschönen gepflegten Häusern erreichten wir wieder unser Hotel in Stumm.  

Freitag, 10. Oktober 2025 Penkenjoch - Granatkapelle

Bergstation Penkenbahn – Wanderweg 22 – Penken – Granatkapelle – Wanderweg 23 – Gasthaus Lärchwaldhütte – Panoramaweg Penken – Bergstation Penkenbahn

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Super, heute wieder Sonne und so nutzten wir den letzten Tag für eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Penken. Von der Bergstation der Penkenseilbahn starten wir unsere gemütliche Rundwanderung zur Granatkapelle. Am Plateau des Penken angekommen staunten wir über die tolle ausgebauten Gastromiebetriebe und einem liebevoll gestalteten Kinderspielplatz. Jetzt war es nicht mehr weit und im Schneiteich Finkenberg spiegelte sich bereits die Granatkapelle.

Die Granatkappelle, benannt nach dem Halbedelstein Granat, welcher in Form eines Rhombendodekaeders geschliffen ist, befindet sich auf einem Sockelgeschoss, wo eine Treppe in den Andachtsraum hinaufführt. Dieser ist mit Lärchenholz ausgekleidet und die Öffnungen in Form von Kreuzen sorgen für besondere Lichteffekte. Holzhocker laden hier zum Verweilen ein. Wir genossen nur kurz die Stille des Raumes und wanderten weiter zur Lärchwaldhütte. Jetzt war es an der Zeit für eine gemütliche Mittagspause und über den Panoramaweg Penken, hier konnten wir noch einige Paragleiter beobachten, wurde wieder die Bergstation der Penkenbahn erreicht. Die Seilbahn brachte uns hinunter nach Mayrhofen. 

Freitag, 10. Oktober 2025 Abschluss

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Samstag, 11. Oktober 2025 Heimreise

Mit dem Taxi zum Bahnhof in Jenbach und mit dem Zug nach Wien Hauptbahnhof

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Nach einem gemütlichen Frühstück brachten uns Taxibusse zeitgerecht zum Bahnhof nach Jenbach. Mit einer entspannten Fahrt mit dem Railjet konnten wir unsere Wanderwoche im Zillertal ausklingen lassen.

 

Ein herzliches Dankeschön an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für diese harmonische Wanderwoche. Es gab während dieser Woche keine Verletzungen und Stürze! 

Judith Zeinlinger

Weitere Informationen

Kontakt

Naturfreunde Währing
  • Kurt Tisch, Vorsitzender
  • +43 680/121 92 87
  •  
  • Gersthofer Straße 77 / Ecke Alsegger Straße
    1180 Wien
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