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Tempelbergwarte

Sonntag, 14. November 2021

Leitung: Walter Kissling

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Zunächst hörten wir beim Anstieg durch den steilen Wald im Hang unten nur ein Rascheln im Laub – ein Hase, ein Reh? Bis plötzlich kommen von unten 7 oder 8 Schweine im Rudel, schauen nicht rechts und nicht links, queren zugleich machtvoll und behend unseren Weg und verschwinden nach oben im Wald. Wir hatten die Vorstellung, die stehen jetzt schon oben und glotzen herunter, wie wir den ‚Berg’ hinaufschnaufen. – Die 1906 erbaute und 1908 zum 60jährigen Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josefs eröffnete Warte führt mit 60 Stufen in die Höhe. Sie sollen an die 60 Regierungsjahre (1848-1908) erinnern und einen weiten Ausblick ‚ins Land’ ermöglichen. Jetzt aber nicht, denn seit einigen Monaten ist sie wegen Baufälligkeit aus Sicherheitsgründen gesperrt. In Hadersfeld ließen wir uns verführen: Es war die gelbe Wegtafel, die nach „Kritzendorf Bahnhof“ zeigte. Dorthin wollten wir zwar, aber auf einem Weg, der über die „Dreifaltigkeit“ und die Paula Kapelle“ führt. Die Wegtafel „Höflein“, obwohl die Richtige, erschien uns unatraktiv. Die angefragten Einheimischen kannten keine „Dreifaltigkeit“ und keine „Paula Kapelle“; sie fahren mit ihren Autos zu ihrem Haus und von dort wieder weg, da bleiben ihnen solche Besonderheiten verschlossen. Wir aber schlugen uns erfolgreich und abenteuerlustig durch zur richtigen Forststraße, die, umstanden von gelblaubigen Buchen und Ahornen, uns zu Dreifaltigkeit und Paulakapelle brachte. An Weingärten vorbei gings nach Kritzendorf hinunter. Der Zug war schon eingefahren, wir laufen, und sind schon im Zug zurück nach Wien.           

Walter Kissling

 

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