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Über den Hermannskogel nach Neusift

Sonntag, 7. Juni 2020
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Ab der Endstation der Straßenbahnlinie 38 führte uns unser Weg von Grinzing bei schönem, warmen Wetter zuerst die Straßergasse und dann die Himmelstraße entlang, bis wir zwischen zwei Häusern in den romantischen Paula-Wessely-Weg einbogen. Neben dem Bach spazierten wir die leichte Steigung bis zum Häuserl am Himmel hinauf und bewunderten entzückt die herrlichen Weingärten, wo die Weinstöcke schon fleißig austrieben.

Oben überquerten wir eine große Wiese Richtung Cobenzl, machten Pause und genossen die schöne Aussicht auf die Stadt. Anschließend ging`s auf einem weichen Waldweg an der Kreuzeiche vorbei und geradeaus bis zur Jägerwiese, wo sich viele Kinder am Spielplatz tummelten. Hauptattraktionen waren außerdem eine Babyblindschleiche und eine ca. ein Meter lange schwarze Natter, welcher wir großen Respekt zollten.

Der doch immerhin 542 m hohe Hermannskogel war die größte Steigung, die wir aber auch alle bravourös meisterten. Fröhlich sausten wir dann flotten Schrittes hinunter, passierten den Griaß di a Gott Wirt und die Vorfreude auf die nahende Einkehr war bemerkbar. Rasch war der Dreimarkstein erreicht, wo auch das Häuserl am Roan liegt und wir wieder auf Wien blicken konnten.

Auf unserer letzten Etappe erfreuten uns noch viele riesige, lilafarbene Glockenblumen und wir wanderten das letzte Stückerl in der Dreimarksteingasse hinunter bis Salmannsdorf. Dort bogen wir dann in die Mitterwurzergasse ein und gelangten durch die Weingärten nach Neustift. Beim Heurigen Fuhrgassl-Huber wurden wir schon freundlich empfangen und konnten unter einem mächtigen Nussbaum gemütlich sitzen, wo wir uns zufrieden mit heimischen Speisen und Getränken stärkten.

Manuela Sandler

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