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Anninger

Sonntag, 25. Oktober 2020
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An einem milden Herbsttag begann gut ausgeschlafen, da in der Nacht die Umstellung auf Normalzeit erfolgte, unsere Wanderung um 9:30 Uhr beim Bahnhof Mödling. Zu elft wanderten wir zuerst den Mödlingbach entlang, passierten das Stadttheater und bewältigten die Stiegenanlage zur Aussicht Glocknergrat, von wo aus man einen schönen Blick auf das Aquädukt und den schwarzen Turm hat. Oben freuten wir uns über ein schönes Gipfelkreuz der Naturfreunde. Nach einer Pause wanderten wir genüsslich durch den märchenhaft schönen Föhrenwald und es hätte uns nicht gewundert, wenn wir einen Kobold oder anderen guten Waldgeist zwischen den Nebelschwaden entdeckt hätten. Nach der Breiten Föhre führte uns der Weg entlang der Anningerstraße weiter, bis wir um 11:30 Uhr das Gasthaus Krauste Linde erreichten. Dort hatten wir bereits zwei Tische reserviert und ließen uns gute Suppen, Specklinsen, Powidlliwanzen und anderen Köstlichkeiten schmecken.

Um 12:45 Uhr brachen wir wieder auf. Es war ziemlich neblig, riss jedoch plötzlich auf und wir erreichten bei Sonnenschein die Hans-Riffer-Quelle und Mauerreste der früheren Eisrodelbahn. Mit Wehmut dachten wir an die strengen Winter von damals. Um 13:15 Uhr trafen wir beim Anninger Schutzhaus ein und machten einen Abstecher zur Wilhelmswarte, welche sich auf dem höchsten Punkt des Anningers, auf 675 m Höhe, befindet. Anschließend gingen wir den Siebenbrunnengraben bis zum Roten Kreuz hinunter, wo leider viele vom Sturm entwurzelte Bäume quer lagen. Beim Sankt Urbanus-Denkmal nahm uns noch kurz ein malerischer Blick auf Gumpoldskirchen gefangen und wir erreichten bald darauf den Ort. Dort würdigten wir den „Retter des Wienerwaldes“, als wir das Josef-Schöffel-Denkmal passierten und spazierten durch die Weingärten bis nach Guntramsdorf-Thallern. Große Begeisterung lösten die kuriosen Schlaffässer und die schöne Kirche von Thallern bei uns aus, bis wir um 16:23 Uhr mit dem Zug nach Wien zurückfuhren.

Manuela Sandler

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