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Zu den Dirndln am Hundsheimer Berg

Samstag, 14. September 2019
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Was ist riskant? Riskant ist, wenn man im Juni, bei der Ausschreibung der Herbstwanderungen, in Aussicht stellt, dass es am 14. September am Hundsheimer Berg Dirndln geben wird. Aber es gab sie! Man brauchte nur anzustreifen und sie fielen einem reif, süß und fast schwarz entgegen, übervoll die Bäume. Anscheinend werden sie kaum gepflückt, am Boden lagen auch schon viele. Wir einigten uns, erst bei Erreichen der Höhe mit Pflücken und Essen zu beginnen, sonst wären wir da nicht hinaufgekommen. Mit jedem Schritt beim Aufstieg gewann der Neusiedler See hinter uns an Größe. Auf einer abgesteckten Weide rasteten unter Bäumen eine Schaf- und eine Ziegenherde. Sie nehmen den Menschen das „Schwenden“ der Weide ab, heißt: sie fressen aufkommende Sträucher, junges Holz ab und erhalten so die Weide, die sonst zuwächst. Einzelne große Bäume und Sträucher wurden aber erhalten: Weißdorn, über und über mit roten Beeren, Wacholder, Berberitzen, deren Früchte eine Teilnehmerin pflückte, um sie zu trocknen und in den Reis zu geben. Auf dem „Gipfel“, die Donau vor uns, saßen wir lange in der warmen Sonne. Abstieg nach Hainburg, Einkehr, Zug ab Hainburg-Kulturfabrik. Fix, so ein Pech – einen ganzen Sack Dirndln hat eine Teilnehmerin im Einkehr-Lokal stehen lassen. Vielleicht kommen wir nächstes Jahr wieder...

Walter Kissling

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