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Über den Wachthüttelkamm auf die Rax

Sonntag, 8. September 2019

Ehrlich jetzt? Ich hasse den Zug Meidling um 6.37 Uhr, Treffen um 6:20 Uhr, Aufstehen um 4:30 Uhr! Am Vortag hatte es geschüttet, und H. mailte zu Recht, „im Wienerwald kann ich einfacher im Regen spazieren gehen“. Klar, der Wachthüttelkamm ist waschelnass, das wird nix. Andere Route? Mal sehen. Um halb fünf in der Früh ist es finster und es regnet. Irgendwie werde ich da aber hinaus müssen. Um 5.45 Uhr hört der Regen auf. In der Meidlinger Kassenhalle stehe ich einsam. Zurück nach Hause geht nicht, es könnte jemand um 8:10 Uhr beim Treffpunkt in Payerbach/Reichenau stehen. Zumal sich nicht alle, die für den Wachthüttelkamm angemeldet waren, auch abgemeldet haben (wenn Anmeldung vorgesehen ist, tut das bitte!!). In Wiener Neustadt steigt G. zu. Ich kenne sie von der Kalser Bergwoche. Wir fahren mit dem Bus in die Prein, gehen vom Jaidhof über Sonnleiten zum Bachingerbrünndl und zum Alpin-Schnuppern ein Stück den Holzknechtsteig.  Unten schon sind wir auf „Plantagen“ von Eierschwammerln gestoßen. Von dem einen gelben Fleck aus sah man schon den nächsten, von dort den übernächsten und so weiter. Wir nehmen nicht alle mit, vielleicht beim Rückweg... Der ging aber über die Grieswies, am Boden kein einziges Schwammerl, oben dafür blauer Himmel. Einkehr beim Oberen Eggl. – Gar nicht schlecht für einen Tag, der mit Regen begonnen hat.

Walter Kissling

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