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Schneeschuhwandern auf der Teichalm

Sonntag, 3. bis Dienstag 5. März 2019
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Vom Treffpunkt am Parkplatz Guntramsdorf ging es im Pkw-Konvoi auf die Teichalm, wo wir vormittags eintrafen. Nach Entladen von Gepäck und Beziehen der Zimmer stärkten wir uns mit Wiener Erdäpfelsuppe und Würstel mit Senf und Kren.

Unsere erste gemütliche Wanderung - wegen der geringen Schneehöhe konnten/mussten wir (leider) die Schneeschuhe alle 3 Tage in der Hütte lassen - führte über weitläufige offene Wiesen Richtung Sommeralm. Beim Gasthaus Holzmeister nahmen wir ein „Sonnenbad“ und genossen die schöne Gegend. Entlang des linken, verschlungenen Ufers des Mixnitzbaches kehrten wir wieder zu unserer Hütte zurück.

Während einige TeilnehmerInnen das Abendessen (Schweinsbraten mit Kraut, Semmelknödeln und grünem Salat) vorbereiteten, schwitzten andere bereits in der Sauna.

Den Hüttenabend verbrachten wir mit Plaudereien und lustigem Kartenspiel.

Am nächsten Tag, nach dem Frühstück (frisches Gebäck wurde von einem Bäcker aus Passail zur Hütte geliefert) war die Besteigung der höchsten Erhebung in der Umgebung geplant: Zuerst ging es gemütlich am Fuße des Heulantsch über Almen zum Teichalmsee, von dort stetig bergauf bis zu einem bewaldeten Kamm. Vorher mussten wir noch eine steile und rutschige Windbruchstelle mit querliegenden Baumstämmen überwinden. Eine Teilnehmerin wollte dieser Stelle seitlich ausweichen, entfernte sich aber zu weit von der Gruppe, sodass sie erst durch Zurufe zum richtigen Weg zurückfand. Gemeinsam ging es Richtung Gipfel weiter, wobei zwei TeilnehmerInnen 30 Minuten vor dem Ziel aufgaben und umkehrten. Die restlichen TeilnehmerInnen gelangten problemlos auf den Hochlantsch, dem höchsten Berg im Grazer Bergland, bis zum Gipfelkreuz (1720m). Wegen des kalten Windes legten wir nach der Eintragung in das Gipfelbuch nur eine kurze Pause ein. Der Abstieg war gleich wie der Aufstieg, nur dass wir die steile Windbruchstelle auf einer Forststraße umgingen und so knapp vor dem Teichalmsee wieder den markierten Weg erreichten. Hier entschlossen wir uns, in die urige Latschenhütte auf ein Getränk einzukehren, bevor wir entlang der Langlaufloipe nach 7 Stunden Wanderzeit in unsere Selbstversorgerhütte zurückkehrten. Zum Abendessen gab es Spaghetti Arrabiata mit grünem Salat. Der Abend wurde wieder

mit Plaudereien, Kartenspielen, Saunieren und danach mit einer Lichtbilder-Vorführung von den Hüttenbesuchen der letzten Jahre verbracht. Zum Abschluss gab es noch einen flaumigen Kaiserschmarren mit Kompott. Ein geplantes Flambieren scheiterte daran, dass keine Streichhölzer vorhanden waren, alle TeilnehmerInnen waren NichtraucherInnen.

Am letzten Tag wanderten wir am Vormittag bei Sonnenschein zum Teichalmsee, ein anderer Teil der Gruppe bestieg den Heulantsch. Vor der Abreise wurden noch die restlichen Speisen und Getränke konsumiert bzw. an die TeilnehmerInnen aufgeteilt. Die Heimreise erfolgte individuell.

Otto Heinl

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