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Nordwaldkammweg

Sonntag, 28. April bis Samstag, 4. Mai 2019
Sonntag, 28. April 2019:
Anreise
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Montag, 29. April 2019:
Parkplatz Dreisessel - Dreisesselfelsen - Hochstein - Adalbert-Stifter-Steig - Zwieselhütte - Zollhütte - Holzschlag - Stinglfelsen - Schöneben
24 Kilometer, 750 Höhenmeter Aufstieg, 1020 Höhenmeter Abstieg
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Dienstag, 30. April 2019:
Schöneben - Grünwald - Oberhaag - Wurmbrand - St. Oswald bei Haslach
17 Kilometer, 400 Höhenmeter Aufstieg, 690 Höhenmeter Abstieg
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Mittwoch, 1. Mai 2019:
St.Oswald bei Haslach - Schwackerreith - Furthmühle - Gattergaßling - Spielleiten - Haslach an der Mühl - Haid - Innenschlag - Guglwald
21,5 Kilometer, 660 Höhenmeter Aufstieg, 660 Höhenmeter Abstieg
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Donnerstag, 2. Mai 2019:
Guglwald - Mahnmal "Eisener Vorhang" - Sternstein - Unterlaimbach - Bad Leonfelden
16,1 Kilometer, 520 Höhenmeter Aufstieg, 590 Höhenmeter Abstieg
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Freitag, 3. Mai 2019:
Bad Leonfelden - Schenkenfelden - Kalvarienberg - Oberdorf - Guttenbrunn - Harruck - Waldburg - St. Peter - Freistadt
21,8 Kilometer, 495 Höhenmeter Aufstieg, 680 Höhenmeter Abstieg
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Samstag, 4. Mai 2019:
Stadtbummel und Heimreise
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Die Platzsuche im überfüllten ICE bei der Hinfahrt bis Linz wurde schon zur ersten Herausforderung, bis auf Kurt ergatterten alle einen Sitzplatz! Ein eigens für uns gemieteter Bus brachte uns vom Bahnhof Linz nach Hintenberg zum Gasthof Sonnenhof, wo wir bereits erwartet und freudig begrüßt wurden. Dieses Busunternehmen brachte uns täglich zu den Ausgangspunkten bzw. abends wieder in unser Quartier zurück.

29.4.2019 Dreisesselberg – Schöneben

Unsere 1. Etappe der Nordwaldkammwanderung starteten wir am Dreisesselberg in Deutschland, welchen wir entspannt mit dem Bus erreichten. Nach der Besteigung des Hochstein, der Ausblick war wegen des schlechten Wetter nicht sehr gut, folgten wir dem Adalbert Stifter Steig mit der blau-weißen Markierung bis zum Steinernen Meer. In der Zwischenzeit hat es zu schneien begonnen und so kämpften wir uns über Wurzel, Steinen und teilweise durch sehr sumpfigen Untergrund bis zum Steinernen Meer durch, ein durch Frost und Erosion natürlich entstandener Steinbruch aus Granitfelsen. Auf Grund des schlechten Wetters hatten wir leider keine Aussicht – schade, und so wanderten wir weiter, kreuzten kleine Schneefelder, hin und wieder suchten wir nach dem Weg und der Markierung, überstiegen querliegende Bäume und Äste bzw. mussten wir teilweise großzügig ausweichen und das noch immer bei strömendem Regen, gemischt mit Schneeflocken. Zwei kleine Holzhütten am Wegesrand nutzten wir als Unterstand für eine kurze Pause. Ab hier wurde der Weg bequemer und der Regen etwas leichter, so konnten wir  etwas flotter weiterwandern und erreichten bald darauf die Straße, welche zur Talstation des Schiliftes führte. Hier entschlossen sich 5 WanderInnen zum Abbruch und wurden vom Quartiergeber abgeholt. Der harte Kern der Gruppe wanderte entlang der Schipiste stetig bergauf bis zum Stinglfelsen. Da wir doch mehr Zeit als geplant benötigten und das Wetter nicht besser wurde, verzichteten wir auf den kurzen Abstecher zum Stinglfelsen und marschierten beharrlich im Regen weiter bis nach Schöneben. Dort wartete schon der Bus auf uns.

30.4.2019 Schöneben – St. Oswald

Die Hoffnung auf trockenes Wetter erfüllte sich noch nicht, und so wurde wieder in Schöneben die Regenbekleidung ausgepackt. Dieser Abschnitt des Nordwaldkammweges war gespickt mit lauter Hürden, wie umgestürzte Bäume, welche kreuz und quer über den Weg lagen, abgebrochene Äste und riesengroße Lacken machten die Wanderung recht abwechslungsreich und spannend. In Diendorf gönnten wir uns im Haagerhof eine Mittagspause zum Aufwärmen und Trocknen der Regenbekleidung. Wir hatten Glück, am Nachmittag genossen wir dann die wärmenden Sonnenstrahlen und durch Wälder, Felder und Straße erreichten wir St. Oswald.

01.05.2019 St. Oswald – Guglwald

Endlich, bei strahlendem Sonnenschein brachte uns der Bus in der Früh nach St. Oswald. Nach einem kurzen Besuch in der Kirche wanderten wir durch Wiesen, in Richtung Furtmühle und weiter durch Spielleiten bis nach Haslach an der Mühl. Beim Erdäpfelwirt wurde eingekehrt, und die von Emma bestellte Portion Erdäpfel mit Leinöl wurde gleich mit mehreren Löffeln serviert!

Die Liwanzen und der Mohr im Hemd schmeckten ebenfalls köstlich! Nachdem wir wieder gestärkt waren, gab es gleich die nächste Bergwertung nach Innenschlag. Ab hier wanderten wir ein Stück entlang der tschechischen Grenze und erreichten bald darauf den Stein „halber Weg“ Dreisesselberg – Nebelstein, bei Guglwald. Hier wurden wir wieder von unserem Bus abholt.

02.05.2018 Guglwald – Bad Leonfelden

Auch diese Etappe starteten wir bei strahlendem Wetter in Guglwald. Vorbei beim Mahnmal „Eiserner Vorhang“ wanderten wir durch Wiesen mit Löwenzahn, vorbei beim Hauserteich und dem Windpark bis zum Roten Marterl. Die hier geplante Pause wurde wegen des kalten Windes ganz schnell in die Sonne verlegt! Weiter folgten wir der blau-weißen Markierung und erreichten nach einem kurzen Aufstieg den Sternstein mit der Sternsteinwarte. In der Sonne genossen wir die Mittagspause, einige nutzten die Zeit für einen Ausblick von der Warte. Nach einem Gipfelkreuzfoto brachen wir zu unserem Tagesetappenziel Bad Leonfelden auf. In Bad Leonfelden gab es dann Freizeit, welche zum Besuch der Kirche, Rundgang über den Hauptplatz oder zum Besuch der bekannten Konditorei genutzt wurde. Hier kann ich den Hauseisbecher empfehlen!

03.05.2019 Bad Leonfelden – Freistadt

Unsere letzte Etappe begann mit einer kurzen Visite in der süßen Lebzelterei in Bad Leonfelden. Der Autobus brachte das Gepäck weiter nach Freistadt ins Hotel und 4 WanderInnen fuhren mit und nutzten den Tag für eine ausgiebige Besichtigung in Freistadt. Wir verstauten unsere eingekauften Leckereien im Rucksack, packten wieder einmal die Regenbekleidung aus und machten uns auf den Weg nach Freistadt. Gemütlich marschierten wir durch Wald und durch saftige Löwenzahnwiesen und erreichten den Ort Schenkenfelden. Nach einem kurzen Besuch in der Kirche wanderten wir entlang des Kreuzweges hinauf zur Kalvarienbergkirche und weiter ein kurzes Stück den Märchenweg. In Oberdorf kamen wir bei einem Kräuteranbau-Betrieb mit Minzefeldern vorbei. Weiter folgten wir der Markierung und querten eine Wiese mit dem Kurze-Sprüche- Weg („Wer nie vom Weg abweicht, bleibt auf der Strecke“ oder „Ein Weg ohne Feste ist wie ein langer Weg ohne Wirtshäuser“) und kurz darauf erreichten wir auch schon das Wirtshaus in Guttenbrunn. Eine urige, gemütliche und liebevoll eingerichtete Gaststube mit ausgezeichneter Hausmannskost und lokalen Biersorten erwartete uns. Eine ältere Frau setzte sich nach dem Essen kurz zu uns und auf die Frage, ob sie die Köchin sei, antwortete sie bescheiden: „kochn tuat da Ofen!“. Gestärkt und beeindruckt von dem netten Wirtshaus setzten wir unsere Wanderung fort und über Wiesen und teilweise entlang der Straße erreichten wir die Orte Harruck und Waldburg. Kurz vor dem Anstieg nach Sankt Peter erwischte uns noch ein kurzer Regenguss und über den Kalvarienberg hinunter erreichten wir unser Hotel in Freistadt.

Das gemeinsame gemütliche Abendessen fand dann im naheliegenden Hotel Goldener Hirsch statt.

 

Wir haben in den 5 Tagen eine landschaftlich wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Strecke, mit Schnee, Regen und Sonnenschein erlebt. Immer gut gelaunt und fröhlich haben wir ca.100 Km, ca. 2.823 Hm im Aufstieg und ca. 3.638 Hm im Abstieg geschafft und sind alle gesund in Freistadt angekommen!

 

Ich möchte mich nochmals bei allen TeilnehmerInnen für diese netten, harmonischen Tage bedanken.

Judith Zeinlinger

Die Gruppe am Hochstein
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