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Über die Burgruine Ried zur Klosterruine Sancta Maria in Paradyso

Sonntag, 13. Mai 2018
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Für einige TeilnehmerInnen traten beim Umsteigen in Purkersdorf von Bahn auf Bus Probleme auf, jene drei BusfahrerInnen, die es geschafft hatten, wanderten mit jenen, die mit Pkw‘s gekommen waren, pünktlich von Ried am Riederberg los.

Vorbei an der Pfarrkirche folgten wir einer grünen Markierung bis zu einem Holzlagerplatz. Neu aufgestellte Wegweiser führten uns bis zur Burgruine Ried. Sie ist bisher nur teilweise freigelegt und für die Erhaltung und Erforschung dieser Burg aus dem 12. Jahrhundert ist ein Verein gegründet worden. Nach dem Abstecher ging es wieder zurück zum Holzlagerplatz und auf einem Pilgerweg zur Wegkreuzung am Saubühel. Von hier war es nicht mehr weit zur Laabacher Schenke, wo wir zu Mittag einkehrten. Vorsorglich war für unsere Wandergruppe ein Tisch reserviert worden, es war ja Muttertag und der Leiter wollte Sitzplätze sichern. Da in der Schenke Selbstbedienung herrscht, gab es auch kein Warten auf Speis‘ vom Buffet und Trank von der Schank. Zu unserer Überraschung kam eine Teilnehmerin, die den Bus in Purkersdorf versäumt hatte, zu Fuß über den Troppberg direkt zur Schenke und konnte sich der Gruppe anschließen. Durch eine Landschaft mit sanften Auf und Ab, auf einem Wegstück mit schönen Ausblicken näherten wir uns - mit einer Teilnehmerin mehr - der Klosterruine. Eine kleine, neben dem Weg plätschernde Quelle kündigt nicht nur die Lichtung an, sondern bewirkt angeblich auch Wunder. Bei der geschichtsträchtigen Stätte der Klosterruine Sancta Maria in Paradyso legten wir eine Rast ein.

Infotafeln wurden studiert und die Überreste des Klosters besichtigt. Am österreichischen Jakobsweg durch Wald, über Wiesen und nach der Querung eines Baches ohne Brücke ging es wieder zurück nach Ried am Riederberg, wo „ein Tag Pilgern“ zu Ende ging. Für die TeilnehmerInnen war die Wanderung zu den versteckten Ruinen eine kleine Expedition. Weitere werden folgen. Für alle gab es die Möglichkeit mit den Pkw‘s nach Wien heimzufahren.

Otto Heinl

 

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