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2-Tages-Radtour auf ehemaligen Bahntrassen (Thayarunde)

Samstag, 18. bis Sonntag, 19. August 2018
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Vom unter Denkmalschutz stehenden Bahnhofsgebäude Göpfritz/Wild begann unsere 2-Tagesradtour auf ehemaligen Bahntrassen: die „Thayarunde“. Kurz nach dem Start hatte ein Teilnehmer bereits Probleme mit seinem E-Bike. Nach richtiger Einstellung der Menüs auf dem Display durch andere

E-Bikefahrer, konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Der Radweg, der durchgehend asphaltiert ist, führte uns durch Groß Siegharts, weiter zum ehem. Wartehäuschen Pfaffenschlag. Es war der höchst Punkt der Strecke.

Auf leicht bergab und ebenen Gelände, durch einen Felsdurchbruch erreichten wir zur Mittagszeit Raabs/Thaya, wo wir in einen Gasthaus am Hauptplatz einkehrten. Vorher hatten wir noch einen wunderbaren Blick auf die Stadt mit dem Schloss Raabs. Weiter ging es ab jetzt steil bergauf (E-Biker radelnd, Radler mit Muskelkraft z. T. schiebend). Hier folgten wir der KTM-Radroute, die nur aus bergauf oder bergab, aber ohne flache Strecke besteht.

Bald überquerten wir die Grenze zur Tschechien, wo wir z. T. von verfallenen Häusern u. Betonbunkern empfangen wurden. Auf einer wenig befahrenen Straße quälten wir uns bei glühender Hitze und ohne Schatten bis kurz vor Slavonice bergan. Obwohl wir ca. alle 20 Minuten eine Trinkpause einlegten, waren wir froh, dass wir in ein Gasthaus einkehren und uns mit kalten Getränken im Schatten erfrischen konnten. Hier wurde auch das Prozedere für das Einchecken im Hotel sowie der weitere Tag bzw. Abend besprochen. Unser Hotel lag direkt am historischen Stadtplatz von Slavonice. Das Einchecken erfolgte problemlos. Nur die Aufbewahrung der 25 Fahrräder im Keller mit steilen und engen Stufen war etwas mühsam. Ein Danke an die männlichen Teilnehmer für die tatkräftige Mitarbeit. Das Abendessen wurde im Hotelrestaurant eingenommen. Anschließend stand noch ein Stadtbummel am Programm. Außer Programm war dann noch ein gemütliches Zusammensitzen im Schanigarten vor dem Hotel unter Arkaden.

2.Tag:

Nach dem Frühstück ging es, bis auf einen Teilnehmer, wieder los. Aufgrund seines „defekten“ E-Bikes, entschloss er sich mit einen Taxi nach Göpfritz zu fahren und mit seinem PKW das Fahrrad in Slavonice abzuholen und beim Bahnhof Göpfritz auf uns zu warten.

Die Radstrecke Slavonice nach Waidhofen an der Thaya kann man als Königs- bzw. als schönste Etappe der Thayarunde bezeichnen. Der asphaltierte Radweg war ohne Steigungen und folgte dem Thayalauf durch unberührte Natur, an ehem. Bahnstationen vorbei und über alte Eisenbahnbrücken. Bei einem Flussbad konnte eine Teilnehmerin nicht widerstehen und ging baden. Eine willkommene Abkühlung bei der Hitze. In Waidhofen/Thaya war Einkehrzeit. Beim Kirchenwirt gab‘s Waldviertler Schmankerln. Auch für die Badenixe, die nachträglich eingelangt war.

Da wir anschließend wieder den KTM-Radweg (identisch mit Thayarunde-Radweg“) benutzten, kam es, wie es kommen musste. Bergauf, bergab bei vollem Sonnenschein und über 30 Grad im Schatten. Die Etappen bis zu einer Trinkpause wurden daher verkürzt. In Windigsteig überquerten wir wieder einmal die Thaya und gelangten zum Hauptplatz mit einem Pranger.

Die letzte Steigung zum Georgenberg wurde z. T. radelnd bzw. schiebend bewältigt. Danach ging auf der ebenen Bahntrasse 5 km, bei Gegenwind (war auch schon Wurst) zum Bahnhof Göpfritz/Wild.

Da die Bahnfahrer bis zum nächsten Zug nach Wien noch Zeit hatten - die Autofahrer sowieso -, konnten wir im Knödl Land Wirtshaus Wildrast noch zu einer Schlussbesprechung einkehren.

Der Teilnehmer mit dem defekten E-Bike hatte auch Probleme mit seinem Auto, da der Motor nicht ansprang. Eine Pannenhilfe behob das Gebrechen.

Das ist aber eine andere Geschichte.

Otto Heinl

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