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Schneeschuhwanderungen auf der Teichalm

Freitag, 3. bis Sonntag, 5.März 2017
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Gleich nach Ankunft bei der Selbstversorger-Hütte auf der Teichalm wurde sämtliches Gepäck sowie Lebensmittel und Getränke von den Pkw`s abgeladen und in der Hütte verteilt. Vor dem Mittagessen (Nudelsuppe und Würstel mit Gebäck) erklärte der Leiter noch einigen „neuen“ Teilnehmerinnen den Hausbrauch.

Unsere erste Wanderung führte uns Richtung Teichalmsee und von dort ziemlich steil auf den Heulantsch mit Gipfelkreuz und schöner Aussicht. Über freies Alm-Gelände leicht bergauf/bergab erreichten wir das GH Holzmeister, wo wir zur Jause einkehrten.

Nach 4 Stunden Wanderzeit erreichten wir den Ausgangspunkt des Rundwanderweges, unsere SV-Hütte. Während der Leiter mit Helferinnen das Abendessen (Surbraten mit Kraut u. Knödel) vorbereitete, schwitzten einige in der Sauna. Bei Plaudereien und Vorführungen am TV von Rad- u. Wandertouren mit den Währinger Naturfreunden verbrachten wir den Hüttenabend.

Mit einem üppigen Frühstück fing der zweite Tag gut an. Der Leiter musste entscheiden, ob wir mit oder ohne Schneeschuhe wandern sollen. Die Entscheidung fiel - aufgrund der geringen Schneelage - auf „ohne Schneeschuhe“. Bei Sonnenschein wanderten wir am aperen Südhang entlang des Mixnitzbaches zum Schwoabauerkreuz. Auf dem idyllischen Kögel Weg ging es auf freier Fläche zur Bergstation eines Schiliftes, wo eine Schneebar mit Sofas für ein lokales Schirennen aufgebaut war.

Nach diesem „Sofa-Sonnenbad“ führte der Weg direkt zum weit sichtbaren Windrad auf die Sommeralm. Geplant war, bis zur Stoakoglerhütte zu wandern und dort einzukehren. Da sie aber noch weit entfernt war und starker Wind einsetzte, entschied der Leiter, zur nahen Weizerhütte abzusteigen. Leider hatte sie wegen Urlaub geschlossen und auch bei der nächsten Einkehrmöglichkeit in der Holdahütt`n hatten wir kein Glück, sie war wegen des Schirennens überfüllt und daher war kein einziger Tisch frei. So mussten wir hungrig, durstig und manche auch schon etwas müde auf der dahin schmelzenden Langlaufloipe bis zum GH Holzmeister weitergehen, wo wir dann doch noch auf ein Getränk einkehren konnten.

In der SV-Hütte, nach 6 ½ Stunden Wanderzeit angelangt, herrschte in der Sauna wieder Hochbetrieb. Zum Abendessen gab es diesmal Tiroler Gröstl mit Krautsalat nach dem Rezept der Voldertal-Hütte, dieses Rezept kann man nachlesen - oder noch besser nachkochen - im Kochbuch „Naturfreunde-Hütten kochen auf!“ Wir unterhielten uns mit Karten- und Gesellschaftsspielen, ließen uns Keramikfiguren durch Martina R. und ein Video der Radtour Socatal/Kvarnerbucht durch den Leiter vorführen und so ging ein schöner Tag zu Ende.

Leider war schon wieder der letzte Tag gekommen. Wir nützten ihn nach dem Frühstück aber noch mit einer 2-stündigen Rundwanderung aus. Vor der Abfahrt gab es, wie üblich, noch ein „Restlessen“ wie Knödeln mit Ei, Nudelsuppe, Käse, Schinken u. dgl.

Dass die Organisation eines verlängerten Wochenendes auf einer SV-Hütte gelingt, ist nur durch Mithilfe aller TeilnehmerInnen möglich; für diese Zusammenarbeit möchte ich mich herzlich bedanken.

Sollte es 2018 wieder Gelegenheit geben, auf dieser Hütte zu übernachten, verspreche ich, dass wir auf der Stoakoglerhütte einkehren werden.

Otto Heinl

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