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Zweierwald - Johannesbachklamm

Sonntag, 31.Jänner 2016
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Schwierig war heute die Antwort auf die Frage „brauchen wir die Regenhose oder nicht?“ So wurde während der Zugfahrt die Hose einmal an-, dann wieder ausgezogen. Diejenigen, die auf die Regenhose ganz verzichteten, waren diesmal im Recht. Bei der Haltestelle Rothengrub wurden wir schon von einigen Autofahrern erwartet und nach der Begrüßungsrunde mit einer ausführlichen Routenerklärung starteten wir unsere Wanderung in Richtung Zweierwald. Im Ort trafen wir zufällig einen Autofahrer, der trotz Navi den Treffpunkt nicht fand, da er veraltetes Kartenmaterial benützt. Auf gemütlichen, trockenen Waldwegen erreichten wir ein Marterl mit Blick auf die Hohe Wand. Ein breiter, farbenkräftiger Regenbogen unterbrach die zu dieser Jahreszeit eintönige Landschaft. Nach einer kurzen Rast setzten wir unsere gemütliche Wanderung fort und erreichten pünktlich zur Mittagszeit ein vollbesetztes Gasthaus. Aus diesem Grund dauerte das Essen etwas länger und gestärkt machten wir uns bereit für den Rückweg. Vorbei an der Kirche Maria Kirchbühel erreichten wir nach einem Anstieg den Eichberg und bald darauf den Eingang zur Johannesbachklamm. Auf schmalen Wegen und auf Holzbrücken durchwanderten wir die romantische Klamm. Das letzte Stück von Würflach bis zur Haltestelle Rothengrub marschierten wir entlang der asphaltierten Straße. Dort verabschiedeten wir uns von den Autofahrern, der Rest nutzte die noch verbleibende Zeit für eine Verlängerung der Wanderung bis zur Haltstelle Willendorf. Kurz vor der Station konnten wir noch einen Blick in den interessanten Skulpturengarten von Herrn Gerhartl werfen. Mit den wunderschönen Eindrücken der Johannesbachklamm und einem sehr guten Mittagessen fuhren wir alle zufrieden und entspannt zurück nach Wien.

Judith Zeinlinger

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