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Über den Troppberg zur Hochramalpe

Sonntag, 12.Juni 2016
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Insgesamt 8 TeilnehmerInnen haben es trotz leichten Regens und der nicht gerade guten Wettervorhersagen zum Treffpunkt Hütteldorf U4 geschafft! Bei der Ankunft mit dem Bus in Gablitz Höbersbachstraße hatte der Regen bereits wieder aufgehört und die Sonne kam kurz hervor. Ein kurzes Stück folgten wir der Höbersbachstraße und am Ende des Ortes bogen wir in den Wald ab und über einen schmalen Steig „bestiegen“ wir den Höbersbachberg. Bei der Querung einer kniehohen nassen Wiese wurden Schuhe und Hosen auf Wasserundurchlässigkeit  getestet, diesen Test habe ich leider nicht bestanden. Bei einer kurzen Rast wechselte ich die Hose, Maria borgte mir ein Paar trockene Socken und den Tipp, die Füße in Plastiksäcke einzupacken, befolgte ich sehr gerne. Diesen Notfallplan kann ich nur weiterempfehlen! Otto verließ die Gruppe wegen der nassen Schuhe und kehrte um. Weiter wanderten wir auf teils weichen Waldboden, überstiegen einige querliegende Bäume und mussten immer wieder zwischendurch riesengroßen Lacken ausweichen. Bei der nächsten Querung der Wiese überließen wir Kurt (unserem einzigen Mann) den Vortritt, denn er streifte mit den Stöcken die Wasserperlen vom kniehohen nassen Gras ab. Auf den kurzen Aufstieg zur Troppbergwarte wurde auf Grund des beginnenden leichten Regens verzichtet. Der Abstieg vom Troppberg gestaltete sich wegen des nassen und lehmigen Bodens, unsere Schuhe wurden immer schwerer und schwerer, recht mühsam, wurde aber ohne Zwischenfall bewältigt. Nach einer weiteren Stunde Gehzeit, großteils auf einer Waldautobahn erreichten wir die Hochramalm. Sehr beliebt waren Eiernockerl, geröstete Eierschwammerln, Kurt wählte ein Gulasch mit Nockerln und Emma schlug bei den Grammelknödeln zu. Ein kurzes Gewitter mit einem Regenguss verzögerte noch den Abmarsch von der Hochramalm und über Kranawetten erreichten wir dann den Bahnhof Purkersdorf Gablitz. Inzwischen ist auch die Sonne hervorgekommen, und eine abwechslungsreiche, fröhliche Wanderung ist zu Ende gegangen.

Judith Zeinlinger

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