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Steirischer Mariazellerweg Teil 1

Sonntag, 24. bis Mittwoch, 27.April 2016
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Am 24. April starteten wir in Wien um von Graz-Maria Trost den steirischen Mariazellerweg zu beginnen. Es hatte 1-3 Grad, es war  teils sonnig und sehr windig. Dementsprechend kalt war es die 3 Tage, die wir unterwegs waren. Der starke Wind auf dem Schöckl verursachte sogar ein Gefühl von -11 Grad. Die ersten 2 Tage waren wir viel auf asphaltierten Straßen unterwegs, was uns sehr müde machte. Am 3. Tag ging es 1.050 Hm bergauf und wir freuten uns über die schönen Waldwege und Wiesenwegen über Almen. Unterwegs passierten wir viele Marterl und Wegkreuze. Die Bäume strahlten in weißer Blütenpracht und das helle Grün der zarten Blätter war ein wunderbarer Kontrast zum blauen Himmel. Die Sonne konnten wir stundenweise genießen. Die Einkehr im beheizten Kaffeehaus nach einer langen Wanderung war super. Das Abendessen im Gasthof Schenk in Passail mit den Knödelspezialitäten machte den Tag zu einem wunderbaren Erlebnis. Die nächste Nacht verbrachten wir im Gasthof Straßeggwirt. Der Wirt ist mit seiner „Hausmusi“ bekannt und er holte die „Knöpferlharmonie“ hervor und spielte für uns einige Lieder. Der nächste Morgen war nebelig und kurz vor dem Frühstück setzte heftiges Schneetreiben ein, das in einen Schneesturm überging. Wir beschlossen, unsere Wanderung abzubrechen und kehrten nach Wien zurück.

Impressionen der Teilnehmer:

Tag 1: Was war besonders für mich?

Grüne Jacke von Helga verloren – von 2 Läufern gefunden und per Auto nachgebracht. Dass das Wetter doch besser war als angesagt. Der Blütenregen. Dass die Seilbahn trotz Wind in Betrieb war. Der Kreuzweg in St. Radegund. Dass meine Fußsohlen teuflisch gebrannt haben. Ein echter steirischer Heidensterz am Abend im Alpengasthaus am Schöckl.

Tag 2: Die Beschreibung des Tages mit einem Wort!

Blumenreich, kalt, landschaftlich schön, regenverhangen, sonnig, lieblich, exquisit!

Tag 3: Welche  Wegstrecke hat mir am besten gefallen!

Schöne Fernsicht, Ameisenhügel im Wald, Sommeralm, Hochstand, Almwege, schneebedeckte Berge, Wallfahrtskreuz, das Durchschreiten der Ochsenhalt-Alm in einer weit ausgezogenen Rechtskurve.

Maria Bachmannn

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