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Gföhlberg

Samstag, 9.April 2016

Bei Nieselregen (eigentlich war Starkregen angesagt) ging es vom Ausgangspunkt in der Ortschaft Klamm los. Zuerst zogen wir einer Straße entlang, die uns nach 15 Minuten zum Wanderweg auf die Gföhlberghütte brachte. Über Wiesen gelangten wir zu einem Bauernhof mit einer Herde von Widdern, wir wanderten vorbei an zahleichen Bildstöcken und Marterln, danach auch durch Waldgebiet, zum zweithöchsten Wienerwaldgipfel. Auf den ersten fehlen ihm noch 9 Meter. Ehrlicherweise muss aber erwähnt werden, dass sein bewaldeter höchster Punkt (Steinpyramide) keinerlei Aussicht bietet, was bei diesem Wetter auch egal war. Dennoch ist es ein lohnendes Ziel, vor allem wegen der nahen Naturfreunde-Hütte, wo wir auch einkehrten.  Da es eine ÖKO Schutzhütte ist, hat sie auch ein Trocken-Kompost-WC; innen ist ein Schild angebracht mit dem Hinweis „nach Gebrauch Deckel schließen und drücke den Knopf, dies ist mein Wasser-Verbrauch“. Eine Teilnehmerin war verschwunden und wir machten uns Sorgen über ihre lange Abwesenheit: Sie hatte diesen Hinweis ernst genommen und den Knopf gesucht – den es natürlich nicht gab. Die Aufklärung über den fehlenden Knopf durch den Hüttenwirt sorgte natürlich für Heiterkeit. Nach dem Mittagessen ging unsere Wanderung weiter. Der Regen hatte bereits aufgehört. An dem „Raxblick“ vorbei – an diesem Tag war von der Rax nichts zu erblicken – erreichten wir bald die Klammhöhe. In einem Gehege wurden gerade die Wildschweine gefüttert, das erregte natürlich unsere Aufmerksamkeit. Beim Abstieg zum Ausgangspunkt unserer Tour kamen wir noch beim Türkenstein vorbei, einem Stein zum Gedenken an die Verteidigung der einheimischen Bevölkerung während der Türkenbelagerung 1683. Die Schlussbesprechung (es gab viel zu besprechen) erfolgte in einer Mostschenke in Innermanzing.

Otto Heinl

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