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Das Windrad dreht sich

Sonntag, 22.Mai 2016
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Nach einer interessanten Zugsfahrt durchs Wein- und Waldviertel erreichten wir den Bahnhof Schwarzenau. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen startete wir, eine kleine Gruppe von 8 WanderInnen, unsere Waldviertelrundtour. Kurz nach Schwarzenau wurden wir von der Vergangenheit eingeholt, als ein Nostalgie-Dampfzug in Richtung Zwettl unterwegs war, sein Pfeifen und Schnaufen konnten wir noch lange hören. Wir folgten weiter dem Christophorusweg, der teilweise sehr gut markiert war, zwischendurch gab es aber auch unmarkierte Abschnitte, wo wir durch hohes Gras und Brennnesseln stapfen mussten, zum Leidwesen derer, die schon die Hosen aufgekrempelt hatten! Nach Gr. Haselbach folgten wir der langen Geraden durch die Felder und waren über jedes Lüfterl dankbar – es brachte uns doch ein wenig Abkühlung. In Stögersbach querten wir die Bundesstraße und ab hier wanderten wir auf der Zielgeraden, teilweise auf Asphalt und später auf Schotter, nach Willings, wo wir im Bienenhof zu Mittag angemeldet waren. Herzlich wurden wir vom Hausherrn und Chef des Tourismusvereines begrüßt und mit Spezialitäten vom Imker, wie Honig Caipirinha, Honiglimonade, Honigleberkäse und der Spezialität des Waldviertels, geselchte Hendeln, verwöhnt. Bei dem reichlichen Angebot an selbstgebackenen Mehlspeisen war die Wahl dann besonders schwer. Im liebevoll angelegten Bienengarten erfuhren wir viel über Bienen und über die Herstellung des Honigs. Zu gut gestärkt mussten wir dann auf den Rückweg zum Bahnhof aufbrechen. Kurz vor Schwarzenau wurde ein Bankerl am Waldrand für eine letzte gemütliche Rast im Schatten genutzt, bevor wir wieder Schwarzenau erreichten. Da noch genügend Zeit war, wollten wir das Schloss besuchten, doch leider ist der Park im Privatbesitz und daher nicht öffentlich zugänglich. Spontan wurde ein netter Gastgarten noch für ein erfrischendes Getränk besucht, bevor es wieder zurück zum Bahnhof ging. In der Zwischenzeit ist auch der Nostalgiezug von Zwettl in Schwarzenau eingetroffen und auch für die Liebhaber von Autos älterer Baujahre gab es noch einiges zu bewundern. Die Rückfahrt mit dem Zug gestaltete sich dann äußerst lustig, denn die Haltstellen wurden mal in verkehrter Richtung, dann wieder in der richtigen Richtung angesagt!

Judith Zeilinger

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