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Auf den Spuren der Römer

Sonntag, 17.April 2016
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Trotz des frühen Treffpunktes (7:00 Uhr Wien Praterstern) waren wir am Bahnhof in Bad Deutsch Altenburg eine Gruppe von 20 Personen. Ein kurzes Stück wanderten wir durch den noch sehr ruhigen Ort und erreichten bald den Jakobsweg. Wir folgten den schmalen Weg durch den Wald, überstiegen einige querliegende Baumstämme und erreichten kurz darauf das 1. Amphitheater. Nach einer kurzen Pause, das Amphitheater war gebührenpflichtig, setzten wir unsere Wanderung fort. Jetzt genossen wir die wärmende Sonne und die weite endlose Ebene. Beim Bahnhof Petronell-Carnuntum. gab es die wohlverdiente Rast in der Sonne. Hier verließ uns auch eine Teilnehmerin wegen Schuhproblemen und fuhr mit dem nächsten Zug nach Wien zurück. Wir wanderten weiter und unser nächster Stopp war beim Heidentor. Die Pause wurde zum Studieren der Infotafeln genutzt. Die nächste Station unserer Wanderung zu den Spuren der Römer führt uns zum 2. Amphitheater und auch hier wurden interessiert die Infotafeln gelesen. Als letzte Station unserer Besichtigung war die bereits baufällige Kapelle zum Hl. Johannes in Petronell-Carnuntum in der Nähe des Gasthauses. Pünktlich und schon hungrig erreichten wir das Gasthaus. Obwohl wir angemeldet waren und auf der Hinweistafeln zu lesen war „Gruppen und Autobusse herzlich willkommen“, brauchten wir nochmals sehr viel Geduld und Ausdauer. Das Warten hat sich aber gelohnt, denn das Essen war frisch gekocht, liebevoll hergerichtet und geschmacklich sehr gut! So starteten wir dann doch etwas verspätet mit dem Rückweg. Vorbei bei den Ausgrabungen und dem Schloss Petronell erreichten wir die Donau Au und auf dem Treppelweg entlang der Donau marschierten wir gemütlich zurück nach Bad Deutsch Altenburg und beobachteten die vorbeifahrenden Schiffe und den Twin Cityliner. Kurz vor Bad Deutsch Altenburg gab es noch ein kleines Hindernis: Die Überquerung des Sulzbaches. Da es keine Brücke gab, wurde vorsichtig der Bach über die bereits aufgelegten Steine überquert. Alfred versuchte dies im besonders schwungvollen Stil und testete auch gleich die Wassertemperatur! Ab hier trennte sich die Gruppe in die „Naschkatzen“ – sie gingen mit Gertrude in die Konditorei - der Rest blieb bei mir und entschied sich für einen kurzen Heurigenbesuch. Kurz vor Abfahrt des Zuges trafen sich alle wieder beim Bahnhof in Bad Deutsch-Altenburg.

Judith Zeinlinger

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