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2-Tagesradtour Rund um den Hochwechsel

Samstag, 16. – Sonntag, 17.Juli 2016

Von Bahnhof Aspang radelten wir leider in die falsche Richtung. Außerhalb Aspang und bereits einige Höhenmeter in den Wadeln, bemerkten wir den Fehler, entschlossen uns aber weiter zu fahren. Bei einen Wegkreuz zweigten wir auf einen Wanderweg ab, der beim GH Grüne Wiese endete. Es ging weiter bergauf über St. Jakob nach St Corona, wo wir in einem GH einkehrten. In engen Serpentinen stürzten wir uns anschließend nach Kirchberg am Wechel hinunter, wo wir den von Otto H. geplanten Radweg RW 58 im Ottertal erreichten, der bis Trattenbach führt. Eine Teilnehmerin gab auf und ist nach Aspang zurück gefahren. Nun begann die lange Auffahrt zum Feistritzsattel, den wir zum Teil schiebend erreichten. Die Mühe wurde aber durch die Abfahrt – größtenteils durch Wald – bis zu unserem Quartier in Ratten belohnt. Nach einer warmen Dusche saßen wir gut gelaunt in der Wirtsstube und ließen uns unser Abendessen schmecken.

2. Tag: Nach gutem und ausgiebigem Frühstück radelten wir zuerst auf einer Asphaltstraße, dann weiter auf einer Schotterstraße zum höher gelegenen Langlaufzentrum beim GH Orthofer (Einkehr). Weiter ging es auf der Steirischen Blumenstraße bergab über St. Jakob im Walde, Waldbach, Mönichwald nach Rohrbach a.d. Lafnitz. Bald war Friedberg erreicht, wo wir uns für die letzte Steigung nach Mönichkirchen in einem GH am Dorfplatz noch einmal stärkten. Von Mönichkirchen bis Aspang brauchten wir nur mehr lenken und bremsen.

Die statistische Auswertung unserer Radtour „Rund um den Hochwechsel“ hat ergeben, dass wir an den 2 Tagen knappe 134 km gefahren sind und dabei 3155 Hm überwunden haben. Auch wenn wir jetzt alle recht müde sind, so war es doch eine sehr schöne Radtour, die alles enthalten hat, was man sich nur vorstellen kann: onroad/offroad, knackige Steigungen und Genussabfahrten (z.B. nach Aspang), Schönwetter und Regen, Asphaltstraßen und Kopfsteinpflaster mit 14% Steigung, wenig Rückenwind, dafür starken Gegenwind, ein bisschen Wärme, aber noch viel mehr Kälte, vor allem am ersten Tag. Entschädigt wurden wir für unsere Mühen durch gutes Essen in Ratten und auch sonst unterwegs. Trotz aller Anstrengungen werden alle Teilnehmer die Radtour in bester Erinnerung behalten.

Ursula Etzlinger und Kurt Draxler

 

Da ich krankheitshalber diese Radtour nicht selber leiten konnte, möchte ich mich bei Ursula Etzlinger und Kurt Draxler für die Vertretung herzlich bedanken.

Eine Herausforderung ist der Wechsel, wenn man im wahrsten Sinne des Wortes von der einen Seite auf die andere „wechselt“.

Otto Heinl

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