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Hochwechsel

Samstag, 18.Juli 2015
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Die Anfahrt nach Mariensee bei Blitz und Donner verhieß nichts Gutes für die bevorstehende Wanderung. In Mariensee angekommen, empfing uns nach einer Hitzewelle kühlere Temperatur, was einige Teilnehmer überraschte, die nur mit T-Shirt bekleidet waren.

Unsere Wanderung führte uns diesmal in die Wechselgegend. Auf dem Wildwasserpfad folgten wir dem romantischen Pöstlingbach. Vorbei an der Blitzbuche, der Wassermühle mit Specht- u. Käferbaum und dem Wasserfall marschierten wir über die Himmelsstiege und durch herrliche Fichtenwälder und Heidelbeerfelder für teilnehmende Naschkatzen zu der Marienseer Schwaig. Nach einer Mittagsrast - die Sonne schien wieder - erreichten wir über eine Alm das Hochplateau des Hochwechsels, wo wir eine kurze Rast am Gipfel beim Wetterkogler Haus einlegten. Am Höhenweg mit schöner Aussicht in die umliegende Bergwelt ging es über das „Dreiländereck“ und weiter auf der Langlauf-Panorama-Loipe zur urigen Feistritzer Schwaig, die wir zur Jausenzeit erreichten.

Beim gemütlichen Zusammensitzen gesellte sich auch ein zahmes Huhn zu unserer Gruppe, das dem Leiter aus der Hand fraß (wenigsten eine, und wenn es auch nur ein Hendl ist).

Die Tierfreundschaft war aber bald zu Ende, als das Huhn ihn in den Finger pickte. Ein Wiedersehen mit dem Federvieh wird daher nur möglich sein, wenn es im Topf oder am Grill ist. Da der Leiter zu seinem vor kurzem gefeierten Geburtstag eine Runde Getränke spendete, die von der Hüttenwirtin verdoppelt wurde und sie uns auch einen nicht markierten, direkten Pfad ins Tal empfahl, verzögerte sich der Abstieg. Der Tipp ersparte uns jedoch mehr als eine Stunde Wegzeit und brachte uns einen wunderschönen Abstieg auf einem Wegerl in Natur pur. Nachdem wir von der Hütte und der Hüttenwirtin Abschied genommen hatten, erreichten wir bald – richtig ausgelassen - unseren Ausgangspunkt. Es war eine der schönsten, lustigsten und geselligsten Wanderungen. Alle Teilnehmer freuen sich schon auf die nächsten Touren mit den Währinger Naturfreunden.

Otto Heinl

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