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Busfahrt nach Frauenberg – Rennfeld

Sonntag, 14.Juni 2015
Unsere Busfahrt führte uns diesmal in die Steiermark in die idyllische Gemeinde Frauenberg mit ihrer Wallfahrtskirche Maria Rehkogel.
Es wurden drei Wanderungen angeboten:

Tour 1:

Frauenberg – Almgasthaus Hutterer – Rennfeld (Ottokar-Kernstock-Haus) – Buchecksattel – Breitenauer Steig – Beteggkreuz – Jageralm– Frauenberg

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Meine Wanderung begann ebenfalls in Frauenberg und führte vorbei beim Peintingerkreuz auf das Rennfeld, zum Ottokar Kernstockhaus. Bevor wir den Kaltbach überqueren konnten, mussten wir uns durch den bereits mit hohem Gras und Brennnesseln zugewachsenen Steig hinunter kämpfen, und nach der Querung folgte ein kurzer, steiler Anstieg. Einige hundert Meter vor der Hütte erwischte uns dann Regen vermischt mit Hagelkörnern. Ein Teil der Gruppe lief schnell zur Hütte, der Rest suchte unter Bäumen Schutz. Im Ottokar Kernstockhaus trafen wir auf die Gruppe von Fritz und verbrachten gemeinsam die Mittagspause, währenddessen es immer wieder regnete. Nach der Rast nutzen wir die Regenpause und bestiegen den Gipfel am Rennfeld. Der Abstieg führte über den Buchecksattel, vorbei beim Beteggkreuz und über den schmalen, durch den Regen etwas rutschigen Steig zur Jageralm, wo uns der nächste Regenguss erwischte. Nach einer Pause mit Kuchen und Kaffee, Reste von Gruppe Judith, kehrten wir nach Frauenberg zurück und besichtigten noch die Wahlfahrtskirche Maria Rehberg bevor wir mit dem Bus wieder nach Wien zurückkehrten.

Kurt Tisch

Tour 2:

Wir wählen den direkten Aufstieg zum Rennfeld mit romantischen Bezeichnungen im obersten Teil, die an den Nanga Parbat gemahnen: Märchenwiese und Götterquergang. In der Hütte herrscht bald heftiges Treiben – Verandagäste flüchten vor dem einsetzenden Regen, unsere Gruppe 3 trifft durchnässt ein und der Hüttenwirt ist höchst nervös. Wegen der rundumziehenden Gewitter und der Berichte über den schlechten Zustand des Hutterersteiges ändern wir den Abstieg. Steil, aber trocken geht es zum Buchecksattel, aber am Breitenauersteig (schmal, schlüpfrig und zum Teil mit Versicherungen) ereilen uns dann Regen und Unwetter. Wir fliehen flott hinab nach Frauenberg, wo uns freundliche Gastwirte knapp vor Betriebsschluss noch eine Einkehr gestatten.

Fritz Weinke

Tour 3:

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Die gemütliche Gruppe wanderte vorbei an der Kirche, ein kurzes Stück entlang der Straße, und auf einem Waldweg erreichten wir das Peintingerkreuz. Nach einem kurzen Anstieg durch den Wald folgten wir kurz der Markierung 714 und bei der Weggabelung zum Rennfeld verließen wir die Markierung und wanderten auf dem breiten Forstweg weiter bis zum Beteggkreuz. Da es bereits zu donnern begann, gab es nur eine kurze Rast, und über einen schmalen Waldsteig stiegen wir zur Jageralm hinunter. Kurz vor der Jageralm erwischte uns doch noch der Gewitterregen und wir mussten die Regenbekleidung auspacken. Wegen immer wieder aufziehender Gewitterwolken gab es eine gemütliche Mittagspause in der urigen Jageralm und aus diesem Grund entschied ich mich für den direkten Weg zurück nach Frauenberg. Die uns noch verbleibende Zeit bis zur Busabfahrt wurde mit einer Besichtigung der Wahlfahrtskirche und einer Einkehr ins Gasthaus genutzt.

Judith Zeinlinger

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