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Reißtalersteig (A und A/B)

Sonntag, 16.August 2015
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Das Ende der Hitzeperiode ist da! Für Sonntag sagt die ZAMG schwere Gewitter und Hagel im NÖ-Bergland voraus. Schon in der Nacht auf Sonntag donnert es in Wien. Und wir morgen am Reißtalersteig? - Die Entscheidung wird von der Wetterentwicklung vor Ort abhängig gemacht. Vom Preiner Gscheid zur Siebenbrunnenwiese und auf dem Kontrus-Steig, der den TeilnehmerInnen noch unbekannt ist (benannt nach dem Obmann, 1898-1901, der Alp. Ges. Reißtaler) queren wir zur Reißtalerhütte. Rast. Nicht so schlecht das Wetter; schauen, wie es sich weiter entwickelt. Bei angenehm kühlendem Lüftchen den sonst oft sehr heißen Südhang hinauf zum Einstieg. Der Himmel bedeckt, eine dunkle Wolke, aber keine Gefahr. Es ist der 1. Schritt, der dem eigentlichen A-Steig sein A/B verpasst. Rechts in den Felsenspalt steigen (aus dem ein kleiner Seidelbast herauswächst), den linken Fuß zum Metallbügel  strecken und am Alu-Seil einmal kräftig hinaufziehen – geht schon. Und das Wetter ist fein. Zwei Leiterchen, tak-tak-tak, rasch sind wir aus dem versicherten Bereich draußen. Es folgen ausschmierende Hangquerungen bis zum Plateau, das zur Heukuppe ansteigt; Gipfel im Nebel. Wir aber gehen hinunter zum inzwischen gut bewirtschafteten Karl Ludwig Haus, und sind die einzigen (!) Gäste. Auf dem Schlangenweg und über den romantischen Abkürzer zur Helenenquelle kommen wir zum Preiner Gscheid, Autobus um 16.45; da sind einige Regentropfen auf der Scheibe.

Walter Kissling

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