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Der einsame Kuhschneeberg

Sonntag, 9.November 2014
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Runde Sache, mit einer Zacke.

Dass der Kuhschneeberg ein „einsamer“ ist zeigte sich daran, dass die meisten Teilnehmerinnen dort noch nicht unterwegs waren. Auch begegneten wir oben gerade mal 2 Personen; sie kamen den Schnellerwagsteig herauf und klagten zurecht über schlechte Markierung am Kuhschneeberg. Ob er deshalb ein „Einsamer“ ist oder ob er schlecht markiert ist, weil ohnehin von nur wenigen Leuten begangen, sei dahingestellt. Dass seine Einsamkeit jedenfalls nicht an einem Mangel an landschaftlicher Schönheit liegt zeigte die Zustimmung der Teilnehmerinnen zu diesem Wanderziel. Wir durchquerten ihn zunächst auf einem nicht immer gut sichtbaren Steig, gingen nach der letzten großen Wiese links vor dem Saukogel einen neu angelegten Karrenweg (erst auf Letztausgabe der BEV-Karte 1:25000 verzeichnet) steil hinunter zur Forststraße, die einen Rundweg zurück zum Fadenweg ermöglichte. Auf dem markierten Weg vom Fadensattel zum Autobus nach Losenheim – Lehmgatsch, Laub mit darunter befindlichen großen Steinen – stürzte leider ein Teilnehmer und zog sich Schrammen und blaue Flecken zu, was die „Zacke“ der ansonsten runden Sache (bei milden, sonnigen Wetter) war. Warum die seit 2008 bestehende Forststraße, die südlich der Bergstation ins Tal zieht, auf der BEV-Karte von 2013 nicht eingetragen ist (nur gepunkteter Saumpfad), wissen vielleicht die Götter.

Walter Kissling

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