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Zum Lurgbauer auf die Schneealpe

Sonntag, 21.Juli 2013
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Ausgangspunkt unserer Bergtour war Hinternaßwald. Ein schmaler steiler Steig führt uns aufwärts zum Forsthaus auf der Karlalm, ein besonders schönes Plätzchen für eine Rast. Sehr bald erreichten wir die Baumgrenze und die Hochfläche der Schneealpe, die als Alm genutzt wird. Nach diesem 3-stündigen Aufstieg bei hochsommerlichen Temperaturen, freuten sich schon alle auf die Einkehr beim Lurgbauer. Während der Mittagsrast, vermehrte sich die Gruppe um zwei auf 23 Teilnehmer. Sie hatten wegen vergessener Socken umkehren müssen und waren daher verspätet in Hinternaßwald eingetroffen. Für den weiteren Weg gibt es keine Markierung mehr, wir mussten uns auf unseren Orientierungssinn verlassen. Ein kurzer Aufstieg auf den nahen Gipfel des Ameisbühel nahm nur wenige Minuten in Anspruch, wir wurden mit einem traumhaften Blick auf die umliegenden Berge und auf den nach Norden hinziehenden Grenzriegel belohnt.

Auf Steigspuren, anfangs über steiles und schrofiges Gelände, gelangten wir auf einen Kamm, der einen Teil der steirisch- niederösterreichischen Grenze bildet. Trittsicherheit war erforderlich. Später wurde das Gelände flacher und leichter, Eiskogel und Hoher Turm wurden nach einer leichten Gegensteigung passiert. Ab Kreuzsattel wanderten wir auf dem markierten Kaisersteig, z.T. auf einer Forststraße (mit einer kleinen Verirrung) abwärts zu unserem Ausgangspunkt, den wir nach 4 Stunden Abstieg erreichten. Einige Teilnehmerinnen nahmen im Reißtalbach ein kühles Bad. Da der letzte Bus bereits abgefahren war, wurden die Öffis-Fahrer mit den Pkw‘s zum Bahnhof Payerbach, gebracht, bzw. wurden sie nach Wien mitgenommen. Einige Teilnehmer kehrten noch in einer Mostschenke in Edlach ein und feierten den Beitritt eines neuen Naturfreundemitgliedes.

Otto Heinl

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