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Überschreitung Höllengebirge

Freitag, 9. bis Sonntag, 11.August 2013
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Unsere 3-Tageswanderung begann nach einer Stärkung im Feuerkogelhaus bei der Bergstation der Feuerkogel-Seilbahn. Alle Gipfel waren im Nebel, eine schöne Aussicht war nicht zu erwarten, deshalb schlugen wir den direkten Weg zur Riederhütte ein und verzichteten auf jeden Gipfelsieg. Eine Stunde vor der Hütte mussten wir wegen eines starken Gewitters in einem Latschenfeld Schutz suchen. So rasch wie es gekommen war, zog es wieder vorüber. Durchnässt setzten wir unsere Tour fort.

Am zweiten Tag erwartete uns eine lange Bergtour (ohne Stützpunkt) zur nächsten Unterkunft. Bei idealem Wanderwetter ging es vorbei an Dolinen, durch zerklüftetes Karstgelände, wobei auch einige leichte Kletterstellen mit und ohne Sicherung zu bewältigen waren, bergauf und bergab. Ein längerer Abstieg erfolgte in den Pfaffengraben und anschließend wieder steil bergauf zur Anhöhe mit dem Hochleckenhaus. Nach sieben Stunden Wanderzeit war unser Tagesziel erreicht.Nach dem Abendessen und einer gemütlichen Plauderei mit dem Hüttenwirt konnten wir noch ein Feuerwerk in Gmunden aus der Vogelperspektive beobachten.

Wegen Nebel entschlossen wir uns am dritten und letzten Tag für den direkten Abstieg ins Tal zur Taferlklause. Es war ein gut besuchter steiler, felsiger Auf- bzw. Abstiegsweg. Vor der Talsohle zweigte eine Forststraße, unterbrochen von einem Waldsteig, Richtung Langbathseen ab, wo unsere Bergtour endete. Der Leiter holte per Autostopp seinen PKW vom Parkplatz der Talstation Feuerkogel-Seilbahn in Ebensee ab und ersparte so der Gruppe 7km Straßenhatscher. Im netten Gasthaus Kreh im Langbathtal ließen wir unsere z.T. anstrengende, aber schöne 3-Tageswanderung ausklingen.

Otto Heinl

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